3D-Modellierung mit dem Computer
Das Ingenieurbüro Imhof Akustik AG erstellt von akustisch schwierigen Räumen ein detailliertes 3-dimensionales Computermodell.
Mit virtuellen Lautsprechern und Zuhörern können raumakustische und elektroakustische Untersuchungen vorgenommen werden.
Katholische Kirche St. Maria-Neudorf, St. Gallen
Die Katholische Kirche St. Maria-Neudorf
in St. Gallen wird 2004 umfassend erneuert.
Das Ingenieurbüro Imhof Akustik AG erhielt den
Auftrag, die Raumakustik zu analysieren und Massnahmen
für die Verbesserung der Hörsamkeit vorzuschlagen.
Als Ergänzung zu den akustischen Messungen im Raum und den Berechnungen wird ein 3D-Computer-Modell (EASE 4.1) eingesetzt.

Bild 1: Das Raummodell zeigt bereits die Räumlichkeit

Bild 2: Die Kuppel ist aufgesetzt.

Bild 3: Die Kirche ist fertig modelliert.
Das Raumvolumen beträgt 13'644m³.
| Das 3D-Modell beinhaltet: | 5731 Punkte |
| 3524 Flächen | |
| 540 Linien | |
| 129 Objekte |

Bild 4: Kirche mit Bestuhlung und Altäre

Bild 5: Das Drahtmodell kann durch sogenannte "Renderung" der Wirklichkeit angenähert werden...

Bild 6: ... und erlaubt einen Einblick in den virtuellen Raum.
Im virtuellen Raum werden Lautsprecher und Zuhörer platziert und wie im richtigen Raum Messungen vorgenommen. Vom Lautsprecher-Standort aus werden unzählige Schallstrahlen in alle Richtungen ausgesandt. Am Zuhörerplatz werden die bis zu 7 mal reflektierten Schallstrahlen bezüglich Lautstärke, Phasenlage und Einfallsrichtung registriert.

Bild 7: Von 500'000 Schallstrahlen haben 395 Strahlen (blaue Linien) die Messkugel (d=1m) berührt.

Bild 7: Reflektrogramm der im Bild 5 dargestellten Schallstrahlen
Als nächster Schritt werden nachhallfreien (trockenen) Signale über die Raumimpulsantwort gefaltet und der Klang im virtuellen Raum hörbar gemacht.
Wählen Sie nachstehend das gewünschte Format Ihres Players:
| WMA | Windows Media Player | MP3 | MPEG-1 Layer 3 Audio |
... und zu guter Letzt der "Modellbauer"

Peter Fässler, dipl. Architekt FH/STV


